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Allgemeine Geschäftsbedingungen
- Fernabsatz mit Rückgaberecht -
§ 1
Geltungsbereich - Vertragsgegenstand
Meine AGB gelten für Lieferung von beweglichen Sachen nach Maßgabe des zwischen uns
und dem Kunden geschlossenen Vertrages.
§ 2
Angebot - Vertragschluss - Angebotsunterlagen
Die Bestellung des Kunden stellt ein bindendes Angebot dar, das ich innerhalb von einer
Woche durch Zusendung einer Auftragsbestätigung oder durch Lieferung der Ware
annehmen kann. Vorher abgegebene Angebote durch mich sind freibleibend.
Bestellt der Kunde die Ware auf elektronischem Weg, werden der Vertragstext sowie diese
AGB in wiedergabefähiger Form gespeichert und auf Verlangen des Kunden per E-Mail
zugesandt.
§ 3
Preise und Zahlungsbedingungen
Der angebotene Kaufpreis ist bindend. Hierin ist die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten.
Der Kaufpreis ist ohne jeden Abzug in Vorkasse per Überweisung zu leisten.
Es gelten die gesetzlichen Regeln betreffend die Folgen des Zahlungsverzugs.
Preisänderungen sind zulässig, wenn zwischen Vertragsabschluss und vereinbartem
Liefertermin mehr als vier Monate liegen. Ändern sich danach bis zur Lieferung die Materialkosten,
so bin ich berechtigt, den Preis angemessen entsprechend den
Kostensteigerungen oder den Kostensenkungen zu ändern. Der Kunde ist zum Rücktritt nur
berechtigt, wenn eine Preiserhöhung den Anstieg der allgemeinen Lebenshaltungskosten
zwischen Bestellung und Auslieferung nicht nur unerheblich übersteigt.
Aufrechnungsrechte stehen dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig
festgestellt, unbestritten oder von mir anerkannt sind. Außerdem ist er zur Ausübung eines
Zurückbehaltungsrechts insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis
beruht.
§ 4
Leistungszeit
Sind von mir Lieferfristen angegeben und zur Grundlage für die Auftragserteilung gemacht
worden, verlängern sich solche Fristen bei Streik und Fällen höherer Gewalt, und zwar für
die Dauer der Verzögerung. Das Gleiche gilt, wenn der Kunde etwaige Mitwirkungspflichten
nicht erfüllt.
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§ 5
Rückgaberecht
Der Kunde kann die erhaltene Ware ohne Angabe von Gründen innerhalb von zwei
Wochen durch Rücksendung der Ware zurückgeben. Die Frist beginnt frühestens mit
Erhalt der Ware. Nur bei nicht paketversandfähiger Ware (z. B. bei sperrigen Gütern)
kann der Kunde die Rückgabe auch durch ein Rücknahmeverlangen in Textform, also
z. B. per Brief, Fax oder E-Mail erklären. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige
Absendung der Ware oder des Rücknahmeverlangens innerhalb der Frist.
In jedem Fall erfolgt die Rücksendung auf meine Kosten und Gefahr.
Dies gilt nicht für vom Käufer getragene oder gewaschene Ware.
Die Rücksendung oder das Rücknahmeverlangen hat zu erfolgen an:
Moria-Clothing-Palace
Liebenthaler Dorfstr. 56A
16909 Liebenthal
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen
zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben.
Bei einer Verschlechterung der Ware kann Wertersatz verlangt werden. Dies gilt nicht,
wenn die Verschlechterung der Sache ausschließlich auf deren Prüfung - wie sie dem
Kunden etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre - zurückzuführen ist. Im
Übrigen kann der Kunde die Wertersatzpflicht vermeiden, indem er die Sache nicht wie
ein Eigentümer in Gebrauch nimmt und alles unterlässt, was deren Wert beeinträchtigt.
Das Rückgaberecht besteht nicht,
wenn die Waren nach Kundenspezifikationen angefertigt werden oder eindeutig
auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind,
Ende der Widerrufsbelehrung
§ 6
Haftung für Mängel
Ich hafte bei Vorliegen eines Mangels nach den gesetzlichen Vorschriften, soweit sich aus
dem Nachfolgenden keine Einschränkungen ergeben. Der Kunde hat offensichtliche Mängel
mir gegenüber innerhalb von zwei Wochen nach Auftreten des Mangels schriftlich
anzuzeigen. Erfolgt die Anzeige nicht innerhalb der vorgenannten Frist, erlöschen die
Gewährleistungsrechte. Das gilt nicht, wenn ich den Mangel arglistig verschwiegen oder eine
Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen habe.
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Die Verjährungsfrist beträgt für Mängelansprüche bei der Lieferung neuer Sachen zwei
Jahre, gerechnet ab Gefahrenübergang.
Dies gilt nicht, soweit es sich um Schadensersatzansprüche wegen Mängeln handelt.
Für Schadensersatzansprüche wegen eines Mangels gilt § 7.
Garantien im Rechtssinne erhält der Kunde durch mich nicht.
§ 7
Haftung für Schäden
Meine Haftung für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und
grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Dies gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper und
Gesundheit des Kunden, Ansprüchen wegen der Verletzung von Kardinalpflichten und
Ersatz von Verzugsschäden (§ 286 BGB). Insoweit hafte ich für jeden Grad des Verschuldens.
Der vorgenannte Haftungsausschluss gilt ebenfalls für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen
meiner Erfüllungsgehilfen.
Soweit eine Haftung für Schäden, die nicht auf der Verletzung von Leben, Körper oder
Gesundheit des Kunden beruhen, für leichte Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen ist,
verjähren derartige Ansprüche innerhalb eines Jahres beginnend mit der Entstehung des
Anspruches.
Soweit die Schadensersatzhaftung uns gegenüber ausgeschlossen oder eingeschränkt ist,
gilt dies auch im Hinblick auf die persönliche Schadensersatzhaftung meiner Erfüllungsgehilfen.
§ 8
Eigentumsvorbehalt
Ich behalte mir das Eigentum an dem Kaufgegenstand bis zur vollständigen Zahlung des
Kaufpreises vor.
Über Zwangsvollstreckungsmaßnahmen Dritter in die Vorbehaltsware hat mir der Kunde
unverzüglich unter Übergabe der für eine Intervention notwendigen Unterlagen zu unterrichten;
dies gilt auch für Beeinträchtigungen sonstiger Art. Unabhängig davon hat der Kunde
bereits im Vorhinein die Dritten auf die an der Ware bestehenden Rechte hinzuweisen.
§ 9
Verjährung eigener Ansprüche
Meine Ansprüche auf Zahlung verjähren abweichend von § 195 BGB in fünf Jahren.
Bezüglich des Beginns der Verjährungsfrist gilt § 199 BGB.
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§ 10
Form von Erklärungen
Rechtserhebliche Erklärungen und Anzeigen, die der Kunde gegenüber mir oder einem
Dritten abzugeben hat, bedürfen der Schriftform.
§ 11
Erfüllungsort - Rechtswahl - Gerichtsstand
Soweit sich aus dem Vertrag nichts anderes ergibt, ist Erfüllungs- und Zahlungsort unser
Geschäftssitz.
Für diesen Vertrag gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Dies gilt nicht, wenn
spezielle Verbraucherschutzvorschriften im Heimatland des Kunden günstiger sind
(Art. 29 EGBGB).
Hat der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder in einem anderen EUMitgliedsstaat,
ist ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem
Vertrag unser Geschäftsitz.
Zusatz:
Die Modelle werden einzeln handgefertigt, deshalb sind kleine Abweichungen möglich. Der Gesamteindruck des Stückes bleibt hiervon jedoch unberührt.
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